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Die Wundertätige Ikone der Gottesmutter von Jasna Góra – Geschichte und Beschreibung

Die Ikone der Gottesmutter von Tschenstochau entstand Mitte des 13. Jahrhunderts als balkanische Ikone im byzantinischen Stil des Hodegetria-Typus, d.h. Maria wurde als Wegweiserin und Vermittlerin dargestellt, die die Gläubigen zu Christus führt. Wegen der Bildbeschädigungen in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts fertigte ein Maler der Sienaer Schule eine neue Komposition im italienisch-byzantinischen Stil auf Basis der Überreste der früheren und unter Beibehaltung des ursprünglichen Musters. Die Abbildung mit den Maßen 121,8 x 81,3 cm wurde auf einem Holzbildträger aus drei mit Leinen beklebten Lindenholzbrettern in Temperatechnik mit Blattgoldpartien auf Kreidegrund gemalt. An der rechten Gesichtsbacke und am Hals der Gottesmutter sind charakteristische Narben zu sehen – als dunkelrot übermalte Furchen im Bildgrund – für die Erinnerung an die Entweihung des Bildes im Jahre 1430.