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Sakristei

Zwischen dem Chor der Gnadenkapelle und dem Chor der Kirche befindet sich ein leicht nach Osten vorgeschobenes, in den Jahren 1649-1651 errichtetes barockes Gebäude, in dessen Erdgeschoss die Sakristei und im Obergeschoss die Schatzkammer liegt. Der Innenraum der Sakristei hat ein Tonnengewölbe mit Lünetten auf Gurten, die unten mit plastischen Sandsteinkapitellen abgeschlossen sind. In der östlichen Wand befinden sich in tiefen Nischen zwei rechteckige segmental geschlossene Fenster. Der Haupteingang befindet sich in der Westwand. Vom Süden (von rechts) führen Durchgänge aus der Sakristei in den Chor der Kirche und den Vorraum der Schatzkammer, von Norden (links) in den Chor der Kapelle und den Ostflügel des Klosters.

Sakristei – Architektur

Zwischen dem Chor der Gnadenkapelle und dem Chor der Kirche befindet sich ein leicht nach Osten vorgeschobenes, in den Jahren 1649-1651 errichtetes barockes Gebäude, in dessen Erdgeschoss die Sakristei und im Obergeschoss die Schatzkammer liegt. Der Innenraum der Sakristei hat ein Tonnengewölbe mit Lünetten auf Gurten, die unten mit plastischen Sandsteinkapitellen abgeschlossen sind.

Sakristei – Wandmalereien

Die Sakristei ist mit einer reichen spätbarocken Ausmalung von Karl Dankwart aus den Jahren 1639-1695 geschmückt. Das ganze Gewölbe und die Schildwände im ersten Joch von Osten sind mit floralem Schmuckwerk ausgefüllt, das aus Akanthusranken und Girlanden mit eingeflochtenen Putten, Vögeln, Schlangen, Köpfen und fantastischen Geschöpfen besteht. Unterhalb befinden sich in unterschiedlich geformten

Sakristei – Bilder an den Schildwänden

An den Schildwänden hängen Gemälde in gleichartigen, halbrunden Rahmen, die sich ideal in die Form der Wände einpassen und nach 1651 entstanden sind.

Sakristei – Mobiliar

In der Sakristei ist das originelle frühbarocke Mobiliar von ca. 1651 erhalten. Die Wände entlang verlaufen mit der Täfelung verbundene hölzerne Kommoden mit Aufsatz, die zur Aufbewahrung der liturgischen Gewänder und Paramente bestimmt sind.

Sakristei – Gemälde an der Holztäfelung

Die Holztäfelung ist mit zwei Bilderzyklen in den Füllungen geschmückt. Der erste Zyklus von Krzysztof Fokelski ist von dem Werk Der Weg des ewigen Lebens des Jesuiten Antoine Suequet inspiriert, das 1620 in Antwerpen mit Stichen von Boetius Adam Bolswert herausgegeben wurde.

Sakristei – Altar

Der Altar an der Ostwand der Sakristei entstand zusammen mit der übrigen Einrichtung im Jahr 1651. Er ist architektonisch, aus Holz, bemalt, teilweise vergoldet, mit Holzschnitzwerk, von Säulen mit geschnitzten Kapitellen flankiert. Im mittleren Teil in der profilierten Arkade, die mit einem dekorativen Dreiblatt geschlossen ist, befindet sich das Bild Christus am Kreuz.

Sakristei – Lavabo

An der Westwand der Sakristei, links vom Haupteingang befindet sich ein Lavabo im Régence-Stil, also ein Waschbecken, das für die Händewaschung des Priesters vor der Heiligen Messe dient und 1724 aus schwarzem Dębniker Marmor mit Elementen anderer Marmore auf Initiative des Küsters Pater Florian Ligęza angefertigt wurde.