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Klosterschatz

Zwischen dem Chor der Gnadenkapelle und dem Chor der Kirche befindet sich ein leicht nach Osten vorgeschobenes, in den Jahren 1649-1651 errichtetes barockes Gebäude, in dessen Erdgeschoss die Sakristei und im Obergeschoss die Schatzkammer untergebracht sind. Der Innenraum der Schatzkammer hat ein Tonnengewölbe mit Lünetten auf Gurten, die unten mit plastischen Sandsteinkapitellen abgeschlossen sind. In der östlichen Wand befinden sich in tiefen Nischen zwei rechteckige segmental geschlossene Fenster. Der Besuchereingang befindet sich im Obergeschoss von Süden. Der dahin führende Vorraum mit den Treppen entstand am Anfang des 20. Jahrhunderts nach der Modernisierung durch Stefan Szyller. Um hierher zu gelangen, muss man von Süden her die Wallanlagen besteigen, nach links biegen, geradeaus gehen und an der Kapelle des Gedächtnisses des Volks vorbeigehen.

Józef Chełmoński, Abbild des Gnadenbildes der Muttergottes von Tschenstochau in Kleid und Kronen

Das Abbild des Gnadenbildes der Muttergottes von Tschenstochau in dem sogenannten Brillantkleid und mit den 1717 von Papst Clemens XI. […]

Józef Chełmoński, Abbild des Gnadenbildes der Muttergottes von Tschenstochau

Anlässlich des 300. Geburtstags von Augustyn Kordecki fertigte der hervorragende Maler Józef Chełmoński (1849-1914) in Öl zwei Kopien des Gnadenbildes […]

Jan Matejko, Die Muttergottes mit dem Jesuskind als Königin der Welt

Das zweite im Klosterschatz befindliche Ölgemälde von Jan Matejko (1838-1893), dem bedeutendsten polnischen Historienmaler, entstand um 1885 in Krakau. Es […]

Jan Matejko, Die Muttergottes schwebt über dem Klarenberger Kloster während der Belagerung durch die Schweden

In der Schatzkammer sind zwei Ölgemälde von Jan Matejko (1838-1893), dem bedeutendsten polnischen Historienmaler, ausgestellt. Eines davon, entstanden im Jahr […]

Pilgerstab

In früheren Jahrhunderten stellten Wanderstock und Ranzen die sichtbaren Attribute des Pilgers dar. Vor Antritt der Wallfahrt wurden sie geweiht […]

Klosterschatz – Architektur

Zwischen dem Chor der Gnadenkapelle und dem Chor der Kirche befindet sich ein leicht nach Osten vorgeschobenes, in den Jahren 1649-1651 errichtetes barockes Gebäude, in dessen Erdgeschoss die Sakristei und im Obergeschoss die Schatzkammer untergebracht sind.

Klosterschatz – Innenraum

Mit der Errichtung des Gebäudes des Klosterschatzes wurde 1651 das originale Mobiliar hergestellt, das 1920 entfernt wurde.

Monstranz des Paters Augustyn Kordecki

Aus den Votivgaben, die von den Pilgern nach der siegreichen Verteidigung des Klosters gegen die Schweden unter Augustyn Kordecki, dem damaligen Provinzial des Paulinerklosters gespendet wurden, wurde die prachtvolle Spätbarockmonstranz zur Erinnerung an dieses wunderbare Ereignis gestiftet, wovon die lateinische Aufschrift auf der Rückseite des Sockels spricht.

Turmmonstranz

Die älteste der in den Klostersammlungen erhaltenen Monstranzen ist die sogenannte Turmmonstranz im gotischen und Renaissancestil. Ihr Reservaculum (der Hauptteil für das Allerheiligste) ist von einer durchbrochenen Komposition architektonischer Elemente umgeben, die an die schmalen Formen der gotischen Architektur anknüpfen, daher die Bezeichnung.

Das sogenannte Korallenensemble

1670 fand in Jasna Góra die Hochzeit von König Michael Korybut Wiśniowiecki und der Prinzessin Eleonore Maria von Habsburg statt. Aus diesem Anlass stiftete das königliche Paar üppige Gaben für die Klosterschatzkammer.

Ensemble aus Meißener Porzellan

Ein einzigartiges Exponat ist eine Gabe von König August III., die 1744 für den Altar des wundertätigen Bildes gespendet und aus damals besonders geschätztem Porzellan hergestellt wurde. Das Ensemble besteht aus einundzwanzig Teilen – zwei Kruzifixen auf Ebenholzkreuzen, zwölf Engelfiguren, sechs großen Altarkerzenständern und einem Kelch mit dem einer aufsetzbaren Schale aus purem Gold, die in der Meißener Porzellanmanufaktur in den Jahren 1735-43 hergestellt wurden

Reliquienkreuz

Das monumentale spätgotische Reliquiar in Kreuzform mit den Figuren der Muttergottes und des heiligen Johannes an den Seiten ist eine Gabe wurde von König Sigismund dem Alten zusammen mit der Turmmonstranz für Jasna Góra gestiftet. Es wurde 1510 in Nürnberg von einem unbekannten Goldschmied angefertigt und weist Einflüsse der Werke von Veit Stoß und des Schaffens von Albrecht Dürer auf.

Hausaltar des Prinzen Konstanty Sobieski

Zahlreiche und wertvolle Gaben vermachte dem Kloster die Familie Sobieski, sowohl König Johann III. und seine Gemahlin Marysieńka als auch ihre Söhne.

Zepter von König Sigismund I.

Regalien sind ganz besondere Gegenstände einer jeden Schatzkammer. Auf Jasna Góra befindet sich ein König Sigismund I. gespendetes Zepter, das um 1500 im Renaissancestil aus Bergkristall und vergoldetem Silber wahrscheinlich von einem Goldschmied aus Norditalien oder Süddeutschland hergestellt wurde.

Uhr

In der Schatzkammer von Jasna Góra zeichnet sich unter den zahlreichen Uhren eine monumentale Renaissance-Uhr mit Turmgehäuse aus, die 1586-1591 in Augsburg hergestellt wurde. Das hochkomplizierte Uhrwerk zeigt Minuten, Stunden, Tage, Monate, Jahre und Jahreszeiten an.

Rosenkranz der Königin Bona Sforza

In der einzigartigen Sammlung der Rosenkränze, die von den Pilgern traditionell gespendet wurden, zeichnen sich die königlichen Gaben aus, darunter ein Renaissancerosenkranz der Königin Bona Sforza, ein hervorragendes Werk des italienischen Juwelierhandwerkes der ersten Hälfte des 16.

„Ungarische“ Kasel

Zu der zahlreichen und besonders wertvollen Sammlung liturgischer Gewänder des Klosters Jasna Góra gehört eine spätgotische Kasel aus dem späten 15.

Kasel aus dem sogenannten „Perlenapparat“

Die reichste der sogenannten „Apparate“, kostbarer Garnituren liturgischer Gewänder ist der „Perlenapparat“ vom Ordensmantel des Ordens des Heiligen Geistes des Prinzess Jakub Sobieski.