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Das Torensemble

Im Süden befindet sich auf der Achse der Kurtine der Haupteingang zum Heiligtum Jasna Góra. Hierher führt eine Gruppe von vier Toren, die mit Mauern zum Schutz des Durchgangs verbunden sind. Das Ensemble ist bogenförmig von Südosten nach Norden angelegt und mit einem fünfseitigen Ravelin versehen, der die beiden mittleren Tore umgibt. Sie entstand von den Zwanzigerjahren des 17. Jahrhunderts bis zur 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auf der Seite des Ravelins im Südwesten hängen drei Glocken an einer eisernen Konstruktion – „Jesus Maria“ von 1544 sowie „Maria“ und „Paulus“ von 1912.

Der kleine Platz vor den Toren

Seit 1906 befindet sich vor dem Lubomirski Tor ein runder, leicht erhöhter, mit einem Geländer mit steinernen Pfeilern umgebener kleiner Platz, der vom Architekten Stefan Szyller entworfen wurde.

Lubomirski Tor

Das erste Tor wurde von dem Krakauer Woiwoden Jerzy Dominik Lubomirski gestiftet und in den Jahren 1722-1723 von Johann Baptist Limberger aus Breslau errichtet.

Tor der Siegreichen Muttergottes (Stanislaus-August-Tor)

Das zweite Tor an der südöstlichen Stirn des Ravelins wurde 1767 in Erwartung eines Besuchs von König Stanislaus August Poniatowski errichtet.

Tor der Schmerzensmutter

Das dritte Tor in der nördlichen Wand des Ravelins stammt von 1631-1641 und wurde von Johann Baptist Limberger im Jahre 1723 umgebaut.

Walltor (Jagiellonen-Tor)

Das vierte Tor in der Form eines kleinen dreigeschossigen Gebäudes auf rechteckigem Grundriss wurde 1631-1641 auf der Achse der südlichen Kurtine errichtet.